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SOPRANO SAXOxoxofPHON*!*_*

Das Saxophon:

Das Saxophon ist kein Blechblasinstrument, sondern ein Holzblas- oder Rohrblattinstrument (wie die Klarinette); es ist deshalb aus Blech, weil sein weiter Hohlkörper aus Holz extrem schwer zu formen wäre. (Auch Klarinetten gibt es aus Metall.) Der Name des Saxophons geht auf seinen Erfinder zurück, einen Herrn Sax; der war Belgier und hat praktisch alle Blasinstrumente seiner Zeit erheblich verbessert. Und das Saxophon wurde definitiv nicht für den Jazz erfunden, sondern schon viele Jahrzente früher: in den frühsten Jazzbands kam es übrigens nicht vor.

Wenn das Saxophon also gar nicht das erotsch flüsternde, expressiv heulende, lautstark kreischende Jazz-Instrument ist, als das wir es lieben & kennen, was ist es dann?
Sie werden lachen: es ist eine Blasgeige! Herr Sax entwickelte sein Fon für die Freiluftmusik als Streicherersatz. Und kein Geringerer als der komponist Hector Bérlioz hat ihm den Erfolg bestätigt; Das Saxofon sei mit seinem klang der Streichinstrumente verwandt, dem Violoncello vergleichbar, schrieb Berlioz. Es klinge träumerisch und melancolisch, adlig und religiös, besitze eine priesterliche, majestätische Ruhe an der Grenze zur Stille-- "zart wie der Hauch eines Echos, wie das unbestimmte, klagende Heulen des Windes in den Zweigen, wie die mysteriosen Schwingungen einer Glocke, lange nachdem sie geschlagen hat*!* :) *_*"

Moment mal! Die sprichwörtliche Jazztröte Saxophon- ein Instrument von religiöser Majestät? Tatsächliche waren die Ersten die fürs Saxophon komponierten, romantische Showgeiger, die sich mit Opern Potpourris auskannten. Das erste Saxophonquartett- die bläserische Analogform zum Streichquartet- gipfelten dann auch in Hommagen an Meyerbeer & Rossini, die Operngötter der Zeit. Speziell Rossini liebte dieses verträumte Belcanto-Blasading, dieses seaphische Potpourriphon- und Kollegen wie Massenet und Bizet schrieben daraufhin das Saxophon in ihre Opernpartituren. Man mag diese Enthüllung erschütternd finden, aber sie ist die wahre Wahrheit: Das expressive Horn eines Charlie Parker und John Coltrane war einmal eine feierliche-dezente, leicht betuliche Opernblasfidel.

H.Schaal
how to produce a "CARROT SAX" on Utube: http://www.youtube.com/watch?v=zrme04RIsE8
about me
This piece of music for 8 alto saxophones unites two creative principles: the overtone series and the Fibonacci series. At the musical point where these two series meet, by intoning the fibonacci numbered overtones with the saxophones, we can hear the sound of a beautiful, endlessly extending spiral of ever-alternating sixths with each interval leading perfectly to the next. Love in Numbers makes audible the sound of the Fibonacci row and the golden proportion in its most pure sonic manifestation, hidden within the overtone series.
https://www.facebook.com/hannes.kies.96/posts/234117553404923
FRANK GRATKOWSKI - SOLO Artikulationen E for Alto Saxophone and Live Electronics Gratkowski Having worked for several years with my own programs deigned as electronics. This began with a 6 week residency in 2010 at the CNMAT in Berkeley California, which was made possible by a grant from the Goethe Institute. A further residency followed in 2011. During the residency I developed and built a controller for the saxophone and bass clarinet which can be controlled during playing and made to program the new “instrument” with MaxMsp. The player moves freely in the space. Attached to the instrument is a specially designed controller over which the player can control the live electronics. There are no pre-recorded sounds – all of the sound material is generated by the live saxophone and clarinet and projected through 8 loud speakers. Nachdem ich über viele Jahre selbstgeschriebene Programme als Kompositionshilfen benutzt habe, habe ich angefangen mich intensiv mit dem Thema Live-Elektronik auseinander zu setzten. Der Beginn war ein 6wöchiger Aufenthalt am CNMAT (Center for New Music and Audio Technologies) mit Hilfe eines Stipendiums vom Goethe Institut in 2010. Ein weiterer Aufenthalt folgte in 2011. Dort habe ich Controller für Saxophon und Bassklarinette entwickelt und gebaut, welche sich während des Spielens bedienen lassen, sowie das "Instrument" mit MaxMSP programmiert. Der Spieler bewegt sich frei im Raum. Am Instrument ist ein eigens zu diesem Zweck entwickelter Controller angebracht, über den der Spieler die Live Elektronik kontrollieren kann. Es gibt keine vorher eingespielten Klänge, die Elektronik wird ausschließlich aus live gespieltem Altsaxophon generiert und über 8 Lautsprecher in den Raum projiziert. Im Senatsreservespeicher wird eine 4 Kanal Verion des Projektes zum Einsatz kommen.

https://www.facebook.com/rOoTsRiDdImS/posts/480440105384803

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